Produktionsabläufe

Kies – Der Baustoff der aus der Eiszeit kam

München wird nicht umsonst „Schotterebene“ genannt, denn als zum Ende der Eiszeit die alpinen Gletscher abschmolzen, schoben sie die Gerölmassen vor sich her, um das Kies- und Sandmaterial vorwiegend im Voralpenland abzulagern. Diesem Umstand ist es zu verdanken, dass die Region um München, genauso wie das Lechfeld oder das Isartal zwischen München und Deggendorf über den Rohstoff Kies verfügt. Dieser wird je nach Grundwasserspiegel im Trocken- oder im Nassabbau abgebaut. Das Werk Gerharding ist einer der größten Nassabbaubetriebe Bayerns. Weitere Informationen zu unseren Werken: Werk Gerharding | Werk Lüß | Werk Eitting Weitere Informationen zur Historie der Kieswerke Ebenhöh

Produktionsabläufe

Mittels eines 8-Kubikmeter-Schwimmgreifers wird der Rohkies aus dem Baggersee geholt.
Das Rohmaterial wird über eine ca. 2 Kilometer lange Förderbandstraße zum Kieswerk transportiert.
In der Aufbereitungsanlage wird das Material gewaschen, gesiebt, sortiert und auch gebrochen.
Es entstehen Produkte wie Edelsplitte, Sand sowie Riesel in verschiedenen Korngrößen.
Überschüssiges Material wird mittels Stabrohrmühlen zu naturnahem Betonsand 0–4 verarbeitet.
Mit dem firmeneigenen Furhpark (unseren „Rolling Stones“) werden die Fertigprodukte zum Kunden gebracht.